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Hintergrund

Was es mit der Meldestelle auf sich hat

Seit Dezember 2017 sorgt die mobile Meldestelle für verlorenen Sinn & Antrieb bei der Arbeit an unterschiedlichen Orten in Zürich für Gesprächsstoff. Die Pop-Up Amtsstube mit ihrem weithin sichtbaren Banner und dem roten Stuhl trifft den Nerv der Zeit: Die Arbeitswelt ist im Umbruch, und der individuelle wie auch gesellschaftliche Anspruch an Arbeit verändern sich.

 

Auf der einen Seite gibt es ökonomischen und technologischen Druck zur Veränderung. Auf der anderen Seite sind die Ansprüche an sinnerfüllte und selbstverwirklichende Arbeitsformen, gerade bei der jüngeren Generation, enorm gestiegen. Gegenüber den Ansprüchen zeigt sich die Realität oft widersprüchlich.

 

Im Ergebnis sind laut repräsentativen Umfragen bis zu 50% der Schweizer Arbeitnehmenden unzufrieden (z.B. TransferPlus Market Research 2017 und Gallup Umfrage 2013) mit ihrem Job und latent auf der Suche nach einer anderen Stelle. Dazu kommt dass gemäss einer Deloitte Studie von 2016 25% der SchweizerInnen haupt- oder nebenberuflich selbständig arbeitet. Ein Drittel der übrigen 75% möchte dies im Folgejahr ebenfalls tun.

 

Die Meldestelle macht spielerisch auf ein ernstes gesellschaftliches und zugleich persönlich relevantes Thema aufmerksam. Als Fundbüro bietet die Meldestelle den Passanten die Möglichkeit eine sprichwörtliche Such- oder Fundmeldung aufzugeben. Dazu kann man sich und die Welt durch Fotos daran erinnern welchen Sinn und welchen Antrieb man verloren hat, sucht bzw. gefunden hat. Online läuft die Aktion auf Twitter, Facebook und Instagram unter dem Hashtag #lostfound

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